Herausforderung: Feuchtigkeit in Pulverlacken
In der modernen Beschichtungstechnik ist die Qualität des Pulverlacks entscheidend für das Endergebnis. Ein zu hoher Feuchtigkeitsgehalt im Pulver führt nicht nur zu schlechteren Fließeigenschaften während der Applikation, sondern kann auch gravierende Oberflächendefekte wie Blasenbildung oder Krater verursachen.
Die Analyse mit einem RADWAG Feuchtebestimmer ermöglicht eine schnelle Kontrolle direkt im Wareneingang oder in der Produktion. Für Pulverlacke wird in der Regel eine Temperatur von 120°C gewählt. Dieser Wert erlaubt eine effiziente Verdampfung der Oberflächenfeuchte, bevor chemische Reaktionen im Lack (Vernetzung) das Ergebnis beeinflussen können.
Probenvorbereitung: Das Pulver sollte gleichmäßig und dünn auf der Aluminiumschale verteilt werden. Klumpenbildung sollte vor der Messung vermieden werden, um eine repräsentative Analyse der gesamten Probemasse zu gewährleisten.